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Deutscher Fassadenpreis
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Deutscher Fassadenpreis - Eine Erfolgsstory

Detaillierter Rückblick auf jedes Jahr:
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Klaus Halmburger anläßlich des 15. Fassadenpreises:

Farbspuren
In keinem anderen Bereich werden Ideen und Kompetenz eines Handwerksbetriebs so sichtbar wie in der Fassadengestaltung. An die breite Öffentlichkeit gelangen beispielhafte Ergebnisse in der Regel aber erst durch die Teilnahme der Urheber an einem Fassaden-Wettbewerb wie dem „Deutschen Fassadenpreis“. Dieser seit 1991 von Brillux ausgelobte Wettbewerb hatte vom Start weg allein schon seines anspruchsvollen Namens wegen hohe Erwartungen geweckt. Heute, nach 15 Jahren erfolgreicher Durchführung wissen wir: Das Engagement hat sich für alle Beteiligten gelohnt!

Über 3000 Einsendungen galt es in dieser Zeit von der unabhängigen Jury jeweils in mehreren Durchgängen zu beurteilen, zu diskutieren und zu kommentieren – nach einheitlich nur mit Tarnzahlen versehenen Fotos, Mappen mit weiterführenden Informationen und Farbkollektionen zur Überprüfung gewählter Farbtöne. Kriterien für die Bewertung der eingereichten Arbeiten waren eine der Architektur angemessene Farbigkeit, die bautypologische Zuordnung, das Zusammenwirken der Bauteile, Werkstoffe und Farben sowie die Einbindung in Nachbarschaft, Umfeld und Landschaft. 

Waren die ersten Ausschreibungen nur für die Mitglieder des Brillux-KundenClubs und deren Auftraggeber offen, können sich seit 1999 bundesweit alle Handwerksbetriebe und darüber hinaus auch Architekten am Fassadenpreis beteiligen. Planer und Maler  finden sich seither gemeinsam unter den Preisträgern – ein Beweis dafür, dass die Zusammenarbeit dieser beiden Berufsgruppen durchaus Früchte tragen kann und dass Farbe bei Neubauten mehr als bisher in den Planungsprozess einbezogen werden sollte.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs spannen einen Bogen von zurückhaltenden Ton-in-Ton-Gestaltungen bis zu sehr kräftigen Farbkontrasten, wie sie heute auch in der internationalen Architekturszene beobachtet werden können. Diese Bandbreite wurde 2002 besonders deutlich, als zwei sehr gegensätzliche in Farbe gesetzte Fassaden gemeinsam mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurden, womit die Gewinner die Palette dessen präsentierten, was mit überlegter Farbgestaltung überhaupt denkbar, möglich und machbar ist. In seinem Festvortrag anlässlich der Preisverleihung betonte Prof. Axel Venn: „Es gilt Kreativitätswellen zu verursachen, die das Gewöhnliche und Alltägliche ad absurdum führen“. (...)

Es bleibt zu hoffen, dass Brillux auch nach dem Jubiläum an dem inzwischen zur Institution gewordenen Deutschen Fassadenpreis festhält und dadurch noch viele weitere Farbspuren hinterlässt. Denn wer mit geschultem Auge durch Deutschland fährt, weiß, dass es noch viel zu tun gibt.

Klaus Halmburger
Der Autor war viele Jahre Chefredakteur der Malerzeitschrift „Mappe“ und ist seit 1991 Mitglied der Jury zum Deutschen Fassadenpreis 

 
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